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Länger gemeinsam lernen! Wissenschaftssymposium 2009 - 29.01.2009 - Bochum

Die PISA-Studie hat mit großer öffentlicher Beachtung die enorme soziale Ungerechtigkeit des deutschen Schulsystems offen gelegt. In keinem anderen Land der OECD ist der Schulerfolg der Kinder so stark an die soziale Herkunft gekoppelt wie in Deutschland. Nachweislich haben Kinder aus den sogenannten bildungsfernen Elternhäusern, insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund, bei gleich guter Leistung ungleich weniger Chancen, das Abitur zu erreichen und ein Hochschulstudium aufzunehmen.

Schulsysteme anderer Länder schaffen es hingegen, soziale Ungleichheiten im Laufe der Schulzeit zumindest teilweise auszugleichen. Sie haben alle eines gemeinsam: Sie lassen die Kinder länger gemeinsam lernen. Seit Bekanntgabe dieser PISA-Ergebnisse hat eine neue Diskussion um die Schulstruktur in Deutschland begonnen. Nach dem Urteil der Wissenschaft führt das gegliederte Schulsystem in Deutschland mit der frühen Selektion der Kinder in verschiedene Schulformen zu sozialen Ungerechtigkeiten.

In dem gemeinsamen Symposium der Ruhr-Universität Bochum, des DGB NRW und der GEW NRW wurde der Frage nachgegangen, welche empirisch belegbaren Erkenntnisse es zu den Effekten des längeren gemeinsamen Lernens gibt und wie diese an notwendige innerschulische Reformmaßnahmen gekoppelt sein müssen.

Videos der Veranstaltung:

Forum: "Länger gemeinsam -inklusiv lernen" - keiner bleibt zurück Konsequenzen für den Unterricht 

Teil 1: Podium: "Länger gemeinsam lernen" 

 

Teil 2: Podium: Länger gemeinsam lernen

 

Grußwort von Guntram Schneider

 

Teil 1: Forum: Schulstrukturdiskussion

 

Teil 2 Forum: Schulstrukturdiskussion

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